Fragen und Antworten2018-09-20T10:44:16+00:00

Fragen und Antworten

Warum sollte so ein Pferdeseminar besser sein als eines der vielen anderen Führungsseminare, die angeboten werden?

Wir setzen auf Erleben, nicht auf Lehren. Über das klare und machtvolle Element „Pferd“ wird jeder Teilnehmer individuell angesprochen – auf der Ebene und an dem Punkt, an dem er/sie „empfangsbereit“ ist.  Damit findet das eigentliche Lernen in der ganz individuellen Reflektion jedes Einzelnen statt, denn er oder sie kennt die Schlüssel selbst am besten, die zum Erkennen – oder zur Lösung führen!

Bekomme ich dann überhaupt Feedback, oder baut das Seminar nur auf meinen eigenen Erkenntnissen auf?

Wir sind fest davon überzeugt, dass genau das die effektivste Form des Lernens ist. Aber natürlich bekommen Sie auch von außen jede Menge Hilfestellung: in erster Linie von unseren Co-Trainern, den Pferden selbst. Sie geben Feedback, aber werten nicht. Sie akzeptieren Sie so, wie Sie sind und richten ihre Reaktion entsprechend aus – klar, unmissverständlich und doch meistens charmant. Außerdem zeichnen  wir die Übungen falls gewünscht auf Video auf, denn manches wird im Nachgang noch einmal klarer. Und dann sind auch noch die Gruppe, in der Sie arbeiten und wir Trainer da.

Sind diese Seminare grundsätzlich für jedes Unternehmen geeignet?

Ja. Die Seminare sind für solche Organisationen geeignet, die Wert auf die Stärkung ihrer Führungs- und Kommunikationskultur legen. Besonders Führungs- oder Nachwuchskräfte bekommen auf eine ungewohnte Art und Weise Feedback über ihren Führungsanspruch und ihre Wirkung nach außen.

Ich kann gar nicht reiten …

In den Seminaren geht es um das Führen von Menschen, nicht um das „korrekte Führen von Pferden“. Es wird vom Boden aus gearbeitet, also das Pferd geführt oder „frei“ bewegt. Die Seminare sind keine Reitkurse! (Wir haben übrigens festgestellt, dass sich Reiter oftmals mit den Übungen schwerer tun als Nicht-Reiter…)

Ich habe Angst vor Pferden …

Das können und wollen wir im Vorfeld sicherlich nicht wegdiskutieren. Unsere Erfahrung ist aber, dass im Verlauf des Tages diese Angst sehr schnell verschwindet. Das erreichen wir durch den behutsamen Aufbau der Übungen, durch den Respekt vor einem Teilnehmer, der eine Übung vielleicht nicht mitmachen möchte – aber in allererster Linie durch unsere Pferde, die immer wieder zur Beteiligung einladen – und die so richtig neugierig machen, es doch einmal zu probieren!

Was sind das überhaupt für Pferde?

Wenn möglich, arbeiten wir mit unseren eigenen Vierbeinern. Das sind Kleinpferde und Pferde mittlerer Größe. Sie haben ausnahmslos einen sehr freundlichen Grundcharakter, denn sie sind von uns auch entsprechend konsequent, aber freundlich behandelt worden. Unsere Pferde leben im Herdenverband. Sie haben ein intaktes Sozialleben und sind gewohnt, ihren Platz dort zu finden und zu behaupten. Sie können aber auch mal eigenwillig sein.

Werden die Pferde denn speziell trainiert?

Das, was wir in der pferdegestützten Arbeit tun, muss nicht trainiert werden – die Pferde bringen die notwendige Sensibilität von Natur aus mit. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass sie im Laufe der Arbeit immer feinfühliger und aufmerksamer werden…

Wir üben allerdings alles, was sicherheitsrelevant ist: die Pferde müssen sich überall anfassen lassen und auch versehentliche Berührungen dulden. Sie müssen die Gegenstände, mit denen wir arbeiten, kennen, damit sie sich auf den Menschen konzentrieren können und nicht auf das „Ungeheuer“, das da völlig unbekannt auf einmal auf dem Boden steht.

Wie groß ist das Risiko, dass etwas passiert?

Durch die Auswahl der geeigneten Pferde und die Beachtung der Sicherheitsaspekte ist das Risiko gering. Zu Beginn des Seminars – oder auch einmal zwischendrin, falls notwendig – bekommen Sie von uns entsprechende Hinweise.

Wir Trainer haben natürlich während des Seminars immer ein Auge auf die Situation und greifen ein, wenn Sie sich unsicher fühlen oder die Tiere unsere Aufmerksamkeit brauchen. Ein Restrisiko ist – auch wenn wir es für äußerst gering halten – dennoch vorhanden. Schließlich wird mit lebenden Wesen gearbeitet, die sich auch einmal erschrecken können.

Was ist eigentlich „HorseDream“?

HorseDream ist Pionier des pferdegestützten Führungskräftetrainings. Karin und Gerhard Krebs, die Gründer, haben 1996 damit begonnen, diese Art der Trainings konsequent auszubauen und in der Wirtschaft „salonfähig“ zu machen. Dabei wurde ein eigenes Konzept und eine eigene Seminarphilosophie entwickelt (siehe oben). Um diese Idee – und den damit verbundenen Qualitätsstandard – zu fördern, wurden seit 2004 zusätzliche Trainer ausgebildet. Inzwischen arbeiten weltweit über 150 lizensierte HorseDream Partner – gerne auch zusammen in größeren Projekten!

Ein sehr schönes Beispiel für die Zusammenarbeit unter uns HorseDream-Partner ist das Projekt „HorseDreamCampus“ mit der DHBW Mannheim. Seit 2015 ist ein eintägiges Pferdeseminar im Curriculum des Studiengangs Dienstleistungsmarketing verankert. Ziel ist die Förderung der sozialen Kompetenzen der Studierenden. Pro Jahr kommen so etwa 80 Studierende mit unseren Pferden in Kontakt; unsere Trainer Stamm-Mannschaft umfaßt vier HorseDream-Partner, wir arbeiten an zwei Standorten im Rhein-Neckar-Raum und im Raum Mainz.

Wo finden die Seminare statt? 

Die Basis für unsere Seminare liegt verkehrsgünstig zwischen Heidelberg und Mannheim. Durch den Verbund der HorseDream-Partner können Seminare aber an vielen Standorten in Deutschland organisiert werden. Sprechen Sie mich an!

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